top of page

Der Förderverein wurde 2003 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die mehr als 300-jährige (zum großen Teil jüdische) Industriegeschichte des Messingwerks zu bewahren.

  • Führungen mit Schwerpunkt zur jüdischen Geschichte: Mirjam Silber, M.A. 

  • Führungen mit Schwerpunkt zur Architekturgeschichte: Mirjam Silber, M.A., gemeinsam mit Dr. Ulrich Röthke (Kunsthistoriker) oder Thomas Steier (Architekt)

Finower Wasserturm

Der 48,60 Meter hohe Turm ist ein Wahrzeichen des Finowtals und wurde 1917/18 nach Entwürfen von Paul Mebes zur Versorgung der Hirsch Kupfer & Messingwerk AG gebaut.
Im Turm ist die Ausstellung zum Messingwerk und seiner industriellen Geschichte zu besichtigen (barrierefreier Zugang mittels Treppenlift und Aufzug). 
Von der obersten Plattform, die nur durch eine Wendeltreppe erreichbar ist, ergibt sich eine wunderschöne weite Aussicht.

Mit Klick auf das Foto gelangen Sie zur Website "Finower Wasserturm".

Panorama-vom-Wasserturm_Gustav-Hirsch-Pl

Messingwerksiedlung

Das 1770 eröffnete Messingwerk wurde 1863 von den Brüdern Josef und Gustav Hirsch gekauft. Die neo-orthodoxe jüdische Familie Hirsch stammte aus Halberstadt, woher sie bereits vielfältige Erfahrungen vom Kupferwerk Ilsenburg mitbrachte - 1906 wurde die "Hirsch Kupfer und Messingwerke Aktiengesellschaft" gegründet. Die Ära Hirsch ist geprägt durch intensive  Bautätigkeiten, um die Angestellten und ihre Familien in den Betrieb zu integrieren - so entstand die Messingwerksiedlung. Die sozial engagierte Firmenphilosophie der Familie Hirsch begündete sich in deren jüdischer Religiosität: neben Arbeit und Lehre ist Zedaka (Wohltätigkeit) im Zentrum.

Siehe auch: Hachschara

Mit Klick auf das Foto gelangen Sie zur Website "Messingwerksiedlung".

Messingwerk_Gustav-Hirsch-Platz_Wohnhaus_Wasserturm_M_edited.jpg

Kupferhäuser

In der Messingwerksiedlung stehen - deutschlandweit einmalig - acht Kupferhäuser: die ersten Fertighäuser, entwickelt und hergestellt von der Hirsch Kupfer und Messingwerk AG. Sieben Häuser wurden von Robert Krafft und Friedrich Förster entworfen und 1931 aufgebaut, das achte Kupferhaus namens "Sorgenfrei" entstammte dem Entwurf von Walter Gropius, wurde 1932 aufgestellt und ist heute bei Führungen, die auch zur Architekturgeschichte und Bedeutung der Kupferhäuser (insbes. während der NS-Zeit) informieren, sogar von innen zu besichtigen.

Mit Klick auf das Foto gelangen Sie zur Website "Messingwerksiedlung - Kupferhäuser".

Kupferhäuser_Hintergrund-Wasserturm_edited.jpg
bottom of page